ClassicaPlus
Orientalismus in der französischen Musik

Exotique

Debussy · Ravel · Zavaro · Connesson
23Oktober
2026 · Fr
19:30 · DK Rassvet, Moskau
Erstaufführungen
zwei russische
Gesang
Alisa Ten
Besetzung
Flöte, Violine, zwei Celli, Klavier
Karte
1.800 ₽ · Verkauf beendet
Konzert vorbei
Über das KonzertProgrammMitwirkendeSo war esStimmen
Über das Konzert
Fünf Stationen im Osten — mit den Augen französischer Komponisten.

China, Java, Agartha, Japan, Madagaskar. Fünf Arten, das Ferne zu hören — von einer echten chinesischen Melodie bei Ferroud bis zu einer japanischen Geschichte aus einem Internetforum bei Zavaro.

Zwei russische Erstaufführungen: Guillaume Connessons „Gesänge von Agartha“, drei Sätze über ein mythisches unterirdisches Reich, gespielt auf einem alten französischen Cello, und Pascal Zavaros Trio „Densha Otoko“ nach einer Geschichte, die 2004 in einem japanischen Forum begann und zu Buch, Film und Serie wurde. Der Komponist hat eine Videobotschaft für das Moskauer Publikum aufgenommen.

Daneben: Debussys „Pagodes“, inspiriert vom javanischen Gamelan, das er auf der Weltausstellung 1889 hörte, Pierre-Octave Ferrouds Drei Stücke für Flöte solo und Ravels „Chansons madécasses“, die 2026 hundert Jahre alt werden.

Presse

Die Presse schrieb

Programm

Die Route: fünf Stationen

IChina

Pierre-Octave Ferroud

Drei Stücke für Flöte solo
1922

„Die gefangene Hirtin“, „Jade“ und „Toan-Yan, Fest der Doppelten Fünf“ — der Osten mit den Augen eines Debussy-Nachfolgers; im dritten Stück erklingt eine echte chinesische Melodie.

Natalia Zhukova — Flöte
IIJava

Claude Debussy

„Pagodes“
1903

Auf der Pariser Weltausstellung 1889 hörte Debussy ein javanisches Gamelan — ein Orchester aus Gongs und Metallophonen. Vierzehn Jahre später wurde dieser Klang zu „Pagodes“.

Valeria Prokusheva — Klavier
IIIAgartha

Guillaume Connesson

„Gesänge von Agartha“
2008 · russische Erstaufführung

Ein mythisches unterirdisches Land in drei Sätzen: „Unter der mongolischen Wüste“, „Die Bibliothek des verlorenen Wissens“, „Tanz vor dem König der Welt“. Das Cello ist ein altes französisches Instrument.

Evgenia Boginskaya — Cello, Valeria Prokusheva — Klavier
IVJapan

Pascal Zavaro

„Densha Otoko“
russische Erstaufführung

Tokio, 2004: Ein junger Mann setzt sich in der S-Bahn für eine Frau ein — und fragt danach das ganze Internet, wie er sie um ein Date bitten soll. Die Geschichte wurde zu Buch, Film — und Trio.

Alexander Malomozhnov — Violine, Olga Demina — Cello, Valeria Prokusheva — Klavier
VMadagaskar

Maurice Ravel

„Chansons madécasses“
1925–1926 · der Zyklus wird 100

Drei Lieder nach Gedichten von Évariste de Parny aus dem Jahr 1787 — das zärtliche „Nahandove“, der wütende Schrei „Aoua!“ und das stille „Il est doux“.

Alisa Ten — Gesang, Natalia Zhukova — Flöte, Evgenia Boginskaya — Cello, Valeria Prokusheva — Klavier
Mitwirkende

Auf der Bühne

Alisa Ten
Alisa Ten
Gesang
Valeria Prokusheva
Valeria Prokusheva
Klavier
Alexander Malomozhnov
Alexander Malomozhnov
Violine
Olga Demina
Olga Demina
Cello
Evgenia Boginskaya
Evgenia Boginskaya
Cello
Natalia Zhukova
Natalia Zhukova
Flöte
Fotos und Video

So war es

Fotos: Evgenia Zhulanova
Pascal Zavaro. „Densha Otoko“ — Finale des Trios
Maurice Ravel. „Chansons madécasses“ — Ausschnitt
Guillaume Connesson. „Gesänge von Agartha“ — Ausschnitt
Stimmen

Was man danach sagte

Beim Zuhören stiegen vor mir Bilder von Roerich auf. Ich wollte wieder in sein Museum — und wieder in die Mongolei! Die französischen Komponisten rufen mich in den Osten. Noch ganz unter dem Eindruck von „Agartha“. Claude Debussy war wunderschön — man wollte immer weiter zuhören! Spannend war auch die Geschichte des Stücks nach einem japanischen Stoff. Und Ihre Kommentare sind einfach unbezahlbar.

Aus dem ClassicaPlus-Kanal, 24. Oktober